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Donnerstag, 21. Oktober 2021

Kreis Düren/Kreis Euskirchen: Eine leichte Entspannung, aber längst noch keine Entwarnung

Die gemeinsame Herbst-Konjunkturumfrage der Vereinigten Industrieverbände für Düren, Jülich, Euskirchen und Umgebung e.V. (VIV) und der IHK Aachen gibt immer noch Grund zur Sorge, auch wenn sich gerade im Bereich der Papierindustrie zunächst eine deutliche Verbesserung der Situation der Unternehmen bemerkbar gemacht hat.  Allerdings machen hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie Lieferengpässe der Papierindustrie im Besonderen, aber auch allen anderen Industriezweigen gerade sehr zu schaffen. 

Nahezu 90 Prozent aller befragten Unternehmen beklagen große Schwierigkeiten beziehungsweise deutliche Preisanstiege bei Rohstoffen, Vorprodukten oder Waren. Die Unternehmer befürchten, dass diese Entwicklung den wirtschaftlichen Erholungsprozess nach der Krise deutlich erschwert. Der Mangel betrifft nahezu alle Rohstoffe wie Metalle, Holz, Papier und Kunststoffe, aber auch die Lieferkapazitäten. Und die Energiepreise haben ebenfalls spürbar angezogen. Zwei Drittel der Unternehmen sehen denn auch in den steigenden Energie- und Rohstoffpreisen das größte Risiko für die Konjunktur. „Die Industrie erlebt zurzeit etwas, was die meisten von uns nicht kennen: den Schwenk von reinen Käufermärkten über Nacht hin zu brutalen Verkäufermärkten“, sagt Hans-Helmuth Schmidt, Unternehmer und Vorsitzender der Vereinigten Industrieverbände. Zugesicherte Lieferungen verzögerten sich und würden zusätzlich noch massiv verteuert – teilweise sogar mehr als verdoppelt. Schmidt: „Und wer die Rohstoffe dann auch noch schnellstens benötigt, zahlt obendrauf dann noch Zuschläge, die sich gewaschen haben – man fühlt sich wie im Wilden Westen.“ 

Montag, 06. September 2021

VIV-Talk zur Bundestagswahl

ZUR BUNDESTAGSWAHL AM 26. SEPTEMBER: DIE VEREINIGTEN INDUSTRIEVERBÄNDE DISKUTIEREN MIT VIER DIREKTKANDIDATEN AUS DEM KREIS DÜREN

 

Es ist eine wichtige Wahl, die richtungsweisender kaum sein könnte: Deutschland steht mitten in einer technologischen und gesellschaftlichen Umbruchphase. Der Corona-Lockdown hat die staatliche Verschuldung in immens hohe Dimensionen getrieben. Anlass genug für die Vereinigten Industrieverbände von Düren, Jülich, Euskirchen & Umgebung e.V. (VIV), drei Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September die vier Direktkandidaten von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen für den Kreis Düren zu einer Podiumsdiskussion einzuladen. 

Thomas Rachel (CDU), Dietmar Nietan (SPD), Laura Jacobsen-Littig (FDP) und Chris Andrä (Bündnis 90/Die Grünen) diskutierten mit Hans-Helmuth Schmidt, Unternehmer und VIV-Vorsitzender, über Wachstumsprognosen, Strukturwandel, Fachkräftemangel und Digitalisierung. Durch den Abend führte Sandra Kinkel, neue Referentin für Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit bei den VIV. Die Diskussion war als Hybridveranstaltung geplant. Und so nahmen bei Becker und Funck „Fabrik für Kultur & Stadtteil“ und an den mobilen Endgeräten zu Hause Vertreter von mehr als 25 mittelständischen Unternehmen aus dem Kreis Düren am VIV-Talk zur Wahl teil. 

Dienstag, 20. Juli 2021

Hochwasserschäden in Industrieunternehmen in den Kreisen Düren und Euskirchen

Zum Teil verheerende Situation – in Einzelfällen unklar, wann und ob Standorte ihren Betrieb wieder aufnehmen werden – Unternehmen unterstützen privat betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – Hilfe für die Menschen und schnellstmöglicher Wiederaufbau der Infrastruktur müssen gelingen.


Mitgliedsunternehmen der Vereinigten Industrieverbände und des Industrie – Wasser – Umweltschutz e.V. in den Kreisen Düren und Euskirchen sind zum Teil massiv von dem Jahrtausendhochwasser betroffen. In Einzelfällen ist unklar, ob Standorte den Betrieb wieder aufnehmen können, weil Produktionsanlagen erheblich beschädigt sind und ungewiss ist, ob Versicherungen Schäden begleichen werden. In vielen Firmen gibt es Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. 

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