Donnerstag, 24. Februar 2011

Konjunkturumfrage der Vereinigten Industrieverbände:

Positive Bewertung der Lage hält an

11-02Aktuelle Ertragslage VIV   Grafik„Unsere 130 Mitgliedsunternehmen sind überwiegend positiv gestimmt. Die Einschätzung hat sich gegenüber der Herbstumfrage noch einmal leicht verbessert. Wir sind auf einem guten Weg. Allerdings kann die Ertragslage mit dem Wachstum noch nicht mithalten.“ Dies erklärt der Vorsitzende der Vereinigten Industrieverbände, Dr. Stephan Kufferath.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Die derzeitige Geschäftslage wird von den Unternehmen noch positiver eingeschätzt als im Herbst. Knapp 43 Prozent der Unternehmen schätzen die Lage als gut ein (im Herbst 2010: 38 Prozent). Sie ist schlecht, sagen nach wie vor nur sehr wenige Unternehmen (8 Prozent).

Dass es in den nächsten sechs Monaten schlechter wird, glaubt kaum noch jemand. (4,8 Prozent). Da war die Skepsis im Herbst mit 10 Prozent noch deutlich höher. Die große Mehrheit der Unternehmen (71 Prozent) rechnet mit einer gleichbleibenden Entwicklung. Die Ertragslage kann mit der ansonsten sehr positiven Entwicklung noch nicht Schritt halten. Die Ertragslage ist schlecht, erklären fast 36 Prozent der Unternehmen (im Herbst: 32 Prozent). Die Ertragslage ist gut, sagt nur eine Minderheit der Unternehmen (17,9 Prozent). Dies entspricht der Einschätzung aus der Herbstumfrage.

Bei den Gewinnerwartungen gehen knapp 36 Prozent der Unternehmen von besseren Gewinnen im Jahr 2011 aus.

Die aktuelle Auftragslage wird nach wie vor sehr positiv eingeschätzt. Die Auftragslage ist gut, sagen 54,2 Prozent der Unternehmen. Damit korrespondiert der durchschnittliche Auslastungsgrad bei den Kapazitäten in Höhe von rd. 84 Prozent.

Mit einer Verschlechterung der Auftragslage in den nächsten sechs Monaten rechnen nur sehr wenige (8,5 Prozent). Dagegen erwarten 25,6 Prozent der Unternehmen eine Verbesserung.

Das Thema Entlassungen spielt derzeit keine Rolle mehr in den Unternehmen. Nur in 3,6 Prozent der Unternehmen ist dies noch ein Thema (im Herbst: 8,5 Prozent). Dagegen nimmt die Einstellungsbereitschaft weiter zu: Inzwischen wollen fast 36 Prozent der Unternehmen neue Mitarbeiter einstellen. Wenn neue Mitarbeiter eingestellt werden, dann sind Facharbeiter und Ingenieure gefragt.

Die Investitionsneigung der Unternehmen hat zugenommen: Die Investitionen werden gegenüber dem Vorjahr steigen, sagen 38 Prozent der Unternehmen (bei der Herbstumfrage: 31,4 Prozent).


Ansprechpartner: Hans-Harald Sowka
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