Isidore String Quartet
Phoenix Avalon, Violine
Adrian Steele, Violine
Devin Moore, Viola
Joshua McClendon, Violoncello
PROGRAMM:
Benjamin Britten (1913-1976)
Drei Divertimenti für Streichquartett (1936)
March
Waltz
Burlesque
Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 25 (1941)
Andante più tosto allegretto
Allegro
Menuett. Allegretto
Presto
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr. 8 e-Moll op. 59 Nr. 2 (1808)
Allegro
Molto Adagio. Si tratta questo pezzo con molto di sentimento
Allegretto – Maggiore (Thème russe)
Finale. Presto – Più presto
Das Isidore String Quartet, Gewinner der 14. Banff International String Quartet Competition 2022 und 2023 mit dem renommierten Avery Fisher Career Grant ausgezeichnet, wurde 2019 gegründet und macht es sich zur Aufgabe, das Repertoire neu zu erforschen, wiederzuentdecken und zu beleben.
Stark vom Juilliard Quartet beeinflusst, zeichnet sich das junge New Yorker Ensemble durch seinen individuellen Klang und seine ausgesprochen lebendigen Interpretationen aus. Eine besondere Rolle spielt hierbei der Ansatz, das Alte zu behandeln, als sei es neu, und das Neue, als sei es alt. So verweist auch der Name „Isidore“ auf die musikalische Verbindung des Ensembles mit dem Juilliard Quartett und dem Beaux Art Trio, zu dessen frühen Mitgliedern der legendäre Geiger Isidore Cohen, Ikone der amerikanischen Kammermusikwelt und ein Säulenheiliger der New Yorker Juilliard School, zählte. Das Quartett fand während des Kammermusikprogramms der Juilliard School zusammen und hat unter anderem mit Joseph Lin, Astrid Schween, Laurie Smukler, Joseph Kalichstein, Roger Tapping, Misha Amory und Joel Krosnick gearbeitet.
In Nordamerika ist das Isidore Quartett in renommierten Konzertserien in Boston, New York, Chicago, Pittsburgh, Seattle, Washington DC, Houston, San Francisco, New Orleans, Toronto, Montreal und Vancouver aufgetreten und hat mit bedeutenden Künstlern wie James Ehnes und Jeremy Denk zusammengearbeitet.
In der Saison 2025/26 war das Ensemble in Philadelphia, Cleveland, Calgary, Santa Barbara, New York, Washingtons Library of Congress, sowie auf Wiedereinladungen in Montreal, Berkeley, Houston, Phoenix und Baltimore zu Gast. Dabei arbeiteten sie erstmalig mit dem Klarinettisten Anthony McGill, dem Cellisten Sterling Elliott und dem Miró Quartet zusammen.
In Europa trat das Quartett unter anderem im Amsterdamer Concertgebouw, der Elbphilharmonie Hamburg, im Konzerthaus Berlin, dem Beethoven-Haus in Bonn, in der Alten Oper in Frankfurt, in der Liederhalle Stuttgart, in der Philharmonie Köln, im Brucknerhaus Linz, in der Flagery in Brüssel sowie bei den Dresdner Musikfestspielen, dem Lucerne Festival und dem Edinburgh Festival auf.
Zudem debütierte es im Januar 2026 in der Pariser Philharmonie und der Londoner Wigmore Hall.
In den letzten Jahren hat das Quartett eine starke Verbindung zu den Werken des Komponisten und Pianisten Billy Childs entwickelt und dessen Quartette Nr. 2 und 3 in ganz Nordamerika und Europa aufgeführt. Im Februar 2026 präsentierte das Ensemble die Uraufführung eines neuen, eigens für sie komponierten Quartetts des Komponisten.
Sowohl auf der Bühne als auch außerhalb des Konzertsaals ist es dem Isidore Quartett ein großes Anliegen, mit jungen und älteren Menschen sowie mit Randgruppen, die ansonsten nur begrenzten Zugang zu hochwertigen Live-Konzerten haben, in Kontakt zu treten. Die Musiker betrachten Musik als „Spielplatz“ und versuchen, Barrieren abzubauen, um Zusammenarbeit und Kreativität zu fördern.