Jean-Paul Gasparian – Klavier
PROGRAMM:
Franz Liszt (1811-1886) / Richard Wagner (1813-1883)
aus „Tannhäuser“:
Rezitativ & Romanze „O du mein holder Abendstern“
César Franck (1822-1890)
Prélude, Choral et Fugue
Franz Liszt (1811-1886) / Richard Wagner (1813-1883)
aus „Tristan und Isolde“:
Liebestod
Claude Debussy (1862-1918)
Suite bergamasque
Fêtes (Klaviertranskription von Leonard Borwick)
Franz Liszt (1811-1886) / Giuseppe Verdi (1813-1901)
Konzertparaphrase nach „Rigoletto“
aus „Il Trovatore“: Miserere
Mit seinem bereits in jungen Jahren breitgefächerten Repertoire von Mozart, Beethoven und Chopin bis zu Tschaikowski, Rachmaninow, Gershwin sowie armenischen Komponisten wie Babadjanian und Chatschaturjan verbindet der französische Pianist Jean-Paul Gasparian technische Brillanz mit stilistischer Offenheit und großer Klangkultur. Das Magazin Classica zählt ihn zu den zehn vielversprechendsten jungen Pianisten seiner Generation.
Gasparian konzertiert international mit renommierten Orchestern wie den Bremer Philharmonikern, dem Musikkollegium Winterthur, dem Orchestre National d’Auvergne, dem Orchestre de l’Opéra de Rouen, dem Orchestre de Normandie und dem Orquesta de Valencia. 2022 debütierte Gasparian mit Liszts Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Orchestre National d’Île-de-France unter Ilyich Rivas in der Philharmonie von Paris.
Auch ungewöhnlicheres Repertoire prägt seinen Weg: Mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France spielte er Howard Shores Klavierkonzert „Ruin and Memory“, mit den Nürnberger Symphonikern Skrjabins Klavierkonzert fis-Moll – mit ihnen eröffnete er zudem die Saison 2025/26 mit Mendelssohns erstem Klavierkonzert.
Gasparian gastiert bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, La Roque d’Anthéron, Piano aux Jacobins Toulouse und Printemps des Arts de Monte-Carlo. Seine Konzerttätigkeit führte ihn in Säle wie das Salzburger Mozarteum, die Tonhalle Zürich, die Laeiszhalle Hamburg, Die Glocke Bremen sowie die Fondation Louis Vuitton in Paris.
Bereits seine Debüt-CD mit Werken von Rachmaninow, Skrjabin und Prokofjew sorgte 2018 international für Aufmerksamkeit. Es folgten gefeierte Alben mit Musik von Chopin, Rachmaninow und Debussy. Sein 2024 bei naïve erschienenes Album „Origins“ widmet sich seinem kulturellen Erbe und vereint Werke von Babadjanian, Chatschaturjan und Komitas; die Aufnahme wurde mit dem Diapason d’or ausgezeichnet.
2019 gewann Gasparian den Prix Thierry Scherz der Sommets Musicaux de Gstaad, der ihm eine vielbeachtete Einspielung von Babadjanians „Heroic Ballad“ und Rachmaninows zweitem Klavierkonzert mit dem Berner Symphonieorchester ermöglichte. Zudem ist er Preisträger des Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen, des Internationalen Klavierwettbewerbs Lyon und des Hastings International Concerto Competition sowie Finalist der Victoires de la Musique France 2020.
Gasparian studierte am Conservatoire National de Paris und am Royal College of Music in London. Seit 2020 ist er Artist in Residence der Fondation Singer-Polignac und Steinway Artist.