Trio Ikigai
Jakow Pavlenko, Violine
Sara Schlumberger-Ruiz, Violine
Conrad Jacobshagen, Viola
PROGRAMM:
Freu(n)de und Volksmusik
Antonín Dvořák (1841-1904)
Vier kleine Stücke für zwei Violinen und Viola, op. 75a
Cavatina. Moderato
Cappricio. Poco allegro
Romance. Allegro
Elegie. Larghetto
Bohuslav Martinů (1890-1959)
Serenade für zwei Violinen und Viola, H. 334
Moderato poco allegro
Andante
Allegro (poco) – Trio: Molto vivo
Adagio – Allegro
Antonín Dvořák (1841-1904)
Terzetto für zwei Violinen und Viola, op. 74
Introduzione. Allegro ma non troppo
Larghetto
Scherzo. Vivace
Tema con variazioni. Poco adagio
Zoltán Kodály (1882-1967)
Serenade für zwei Violinen und Viola op.12
Allegramente – Sostenuto ma non troppo
Lento ma non troppo
Vivo
Béla Bartók (1881-1945)
Rumänische Volkstänze, Sz. 56, BB 68 (Arr.Trio Ikagai)
Jocul cu bâta (Stabtanz). Allegro moderato
Brâul (Rundtanz). Allegro
Pe Loc (Stampftanz). Moderato
Bubiumeana (Kettentanz). Moderato
Poarga românesca (Rumänische Polka). Allegro
Mâruntel (Zwei Schnelltänze). Allegro – Allegro vivace
Das Trio Ikigai verbindet in seiner Musik, was der japanische Begriff ausdrückt: innere Erfüllung, Lebensfreude und den Sinn des gelebten Augenblicks. In der Besetzung mit zwei Violinen und Bratsche entstehen dabei faszinierende neue Klangmöglichkeiten. Mit Programmen von Bach bis Bartók und eigenen Arrangements nimmt das Trio sein Publikum mit auf eine klangreiche Reise voller Energie und jugendlicher Frische. Als Stipendiaten des Deutschen Musikwettbewerbs 2025 sind sie in der Saison 2026/27 bundesweit im Rahmen der Konzertförderung zu erleben.
Jakow Pavlenko studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und bei Antje Weithaas an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe wie der Odessa International Violin Competition und der Viktor Tretjakov Violin Competition, konzertierte er bereits in der Elbphilharmonie Hamburg, im Pierre Boulez Saal Berlin und bei renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival. Die Deutsche Stiftung Musikleben zeichnete ihn als jüngsten Preisträger des 25. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds aus. Er konzertierte bereits mit namenhaften Orchestern wie dem Göttinger Symphonieorchester, der Philharmonie Baden-Baden und dem Symphonieorchester Odessa, spielte 2024 seine erste Solo-Tour in Japan und ist Stipendiat des Cusanuswerks.
Sara Schlumberger-Ruiz verbindet ihre deutsch-spanische Herkunft mit einer fein nuancierten, kammermusikalisch geprägten Klangsprache. Ihre Ausbildung führt sie von der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart zu Nora Chastain an die Universität der Künste Berlin. Die Violinistin ist mehrfache Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, wie dem Gewa-Spezialpreis der Carl-Flesch-Akademie. Regelmäßig konzertiert sie auf internationalen Festival- und Konzertpodien, darunter die Ludwigsburger Schlossfestspiele, das Festival Ravel in Frankreich, das Enescu Festival in Bukarest, das Resonanzraumfestival Stuttgart sowie das Crescendo Festival Berlin. Sie ist Stipendiatin des Cusanuswerks sowie der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“.
Conrad Jacobshagen begann seine musikalische Laufbahn auf der Violine, bevor er sich konsequent der Viola zuwandte. Seine Ausbildung führte ihn über das Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar zunächst an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und seit 2024 an die Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig, wo er bei Pauline Sachse studiert. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler Wettbewerbe, darunter Auszeichnungen beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach sowie beim Szymon-Goldberg-Wettbewerb. Bereits 2022 gewann er den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ mit Höchstpunktzahl. Als Solist trat er mit der Philharmonie Baden-Baden und der Kursächsischen Philharmonie auf und ist Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz, des Jütting-Stipendiums und des Deutschlandstipendiums.
Gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates und die GVL.
